Städtebauliches Kolloquium
STÄDTEBAULICHES KOLLOQUIUM Sommer 2013
Städteregion Ruhr 2030
Vor 10 Jahren wurde aus dem Forschungsprojekt »Städteregion Ruhr 2030« stadtregionale Wirklichkeit: Im »Stadtregionale Kontrakt« (2003) vereinbarten die Städte Dortmund, Bochum, Herne, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Duisburg einander durch Kooperation und Eigensinn zu unterstützen. Der Masterplan Ruhr, die Planungsgemeinschaft »Städteregion Ruhr« und ihr regionaler Flächennutzungsplan, der regionale Wohnungsmarktbericht sind Beispiele für die stadtregionale Erfolgsgeschichte. Zum 10jährigen Jubiläum reflektieren Akteure, Politiker, Wissenschaftler die Herkunft, aktuelle Herausforderungen und die Perspektive der Städteregion Ruhr.
16.04.13 | 18 Uhr Ein Blick zurück
Ein Forschungsprojekt an der TU Dortmund war Ausgangspunkt und Impulsgeber für die ‚Städteregion Ruhr 2030’. Mit welchem Anliegen ist dieses regionale Kooperationsprojekt an den Start gegangen? Wie sind die Fäden weiter gesponnen worden?
Prof. Dr. Benjamin Davy, TU Dortmund
> Städteregion Ruhr 2030 als Forschungsprojekt
Dr. Wolfgang Roters, DASL
> Vom Start der stadtregionalen Kooperation: die politische Weichenstellung
Diskutanten: Dr. Ira Janzen, Düsseldorf; Tana Petzinger, RVR; Herbert Schnabel, Stadt Lübeck; Prof. Klaus Wermker, Essen
14.05.13 | 18 Uhr Stadtregionale Wirklichkeit
Das Denken und Planen über die Stadtgrenzen hinweg gehört mittlerweile in vielen Bereichen zum Alltag in der ‚Städteregion Ruhr 2030’. Können die gemeinsamen Planwerke die Konkurrenz der Städte überwinden? Wo liegen die Grenzen und Chancen der regionalen Kooperation?
Stefan Thabe, Stadt Dortmund
>Wohnungsmarkt Ruhr
Prof. Dr. Jörg Bogumil, Ruhr-Universität Bochum
> „Viel erreicht – wenig gewonnen: ein realistischer Blick auf das Ruhrgebiet“
Dr. Ernst Kratzsch, Stadt Bochum
> Masterplan Ruhr!?
Diskutanten: Dirk Haas, LEGENDA/Reflex; Markus Horstmann, Gelsenkirchen; Michael Schwarze-Rodrian, RVR; Carsten Tum, Duisburg
11.06.13 | 18 Uhr Zukünfte
Vor dem Hintergrund der 10jährigen Erfahrung einer regionalen Kooperation stellt sich heute die Frage nach den räumlichen, gestalterischen und strategischen Perspektiven der Region Ruhr. Welche Bilder stehen für mögliche Zukünfte?
Hilmar von Lojewski, Deutscher Städtetag und Städtetag NRW, Berlin/Köln
> Chancen und Potenziale stadtregionaler Kooperation
Michael von der Mühlen, Stadtdirektor Gelsenkirchen
> Kooperation und Eigensinn – Zukünftige Schwerpunkte interkommunaler Zusammenarbeit
Diskutanten: Ann Katrin Bohle/Karl Jasper, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW; Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin RVR; Ullrich Sierau, Oberbürgermeister Stadt Dortmund; Dr. Jochen Stemplewski, Emschergenossenschaft (angefragt)
Veranstaltungsort:
TU Dortmund, Rudolf Chaudoire Pavillon, Campus Süd, Baroper Straße
Veranstalter:
TU Dortmund, Fakultät Raumplanung,
Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung und
Lehrstuhl Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen
mit Unterstützung von:
FH Dortmund, Fachbereich Architektur
SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.
ifR Informationskreis für Raumplanung e.V.
RVR Regionalverband Ruhr
DASL, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung
Anerkennung als AKNW Fortbildung
Die Veranstaltung ist von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Fortbildungsveranstaltung für die Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung pro Termin jeweils mit 3 Unterrichtsstunden anerkannt.

