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(In)Formal Urbanism - (In)Formeller Urbanismus

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Noch vor einigen Jahren hätte man beim Begriff des Informellen Städtebaus wohl vor allem an die sogenannten informellen Instrumente der Stadtplanung gedacht, an die nicht vollständig durch Gesetze geregelten Stadtentwicklungskonzepte und Rahmenpläne, die die Stadtverwaltungen hinsichtlich ihres Aufstellungsverfahrens und der Planinhalte nach eigenem Bedarf ausgestalten können. Doch seit einigen Jahren verbinden sich mit den Begriffen Informeller Urbanismus oder Informeller Städtebau andere Aspekte aktueller Stadtentwicklung, die zunehmend an Bedeutung gewinnen und neue Anforderungen an städtebauliches Entwerfen und planerisches Handeln stellen. Diese Erkenntnis hat sich durch das internationale Kooperationsprojekt „(In)formal Urbanism“, in dem Studierende der TU Dortmund und der National Technical University of Athens Konzepte für die Dortmunder Nordstadt und die Stadt Acharnes erarbeitet haben, bestätigt.

Die Publikation (In)formeller Urbanismus dokumentiert nicht nur die Ergebnisse der studentischen Arbeiten, sondern beleuchtet das Thema auch theoretisch aus verschiedenen Blickwinkeln in Griechenland und in Deutschland.

Päivi Kataikko-Grigoleit, Panagiota Koutrolikou, Konstantinos Moraitis, Christa Reicher, Juliane Stegner (Hg.) 
Kooperationsprojekt des Goethe-Instituts Athen, der TU Dortmund und der Technischen Universität Athen
143 Seiten, farbig mit Abbildungen
assoverlag, Oberhausen 2017

 

Mach was draus!
Sanierung von Werksiedlungen, Katalog der Möglichkeiten.
Hassel.Westerholt.Bertlich.

mach was draus

Rund 2.000 Gebäude im Gebiet stammen aus der Zeit von 1905 bis 1925. Sie sind durch Denkmalbereichssatzungen oder durch Gestaltungssatzungen besonders geschützt. Viele Häuser dieser Generation sind in die Jahre gekommen und eine umfassende Modernisierung steht an. Dazu gehören sowohl die Anpassung der Wohnfläche an die heutigen Bedürfnisse der Bewohnerschaft als auch die Verbesserung der energetischen Ausstattung. Die im Rahmen des Projektes „Gartenstadt der Zukunft“, einem Umsetzungsprojekt im Rahmenprogramm zur Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets, 2014– 2016, zusammen mit dem Energielabor Ruhr entstandene Publikation wurde gefördert von der Stiftung Mercator. Das Energielabor Ruhr ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Gelsenkirchen und Herten mit dem Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V.

Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V. (Hg.) und Autorenteam:
Gartenstadt der Zukunft – Wissenschaftliche Begleitung:
Christian Hemkendreis, Sabine Rickelt, Johannes Rolfes, Anne Söfker-Rieniets
Stadt Herten: Irja Hönekopp
Stadt Gelsenkirchen: Samaneh Naseri
Ökozentrum NRW GmbH: Stephanie Kallendrusch, Jan Karwatzki
Kroos+Schlemper Architekten GbR: Dr. Peter Kroos, Andrea Moises
147 Seiten, farbig mit Abbildungen
Eigenverlag, erste Auflage, Gelsenkirchen/Herten 2017
Link zur Publikation 

 

Geschichten einer Region
AgentInnen des Wandels für ein nachhaltiges Ruhrgebiet

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Viele zehren vom Mythos Ruhrgebiet, andere geben das Revier schon verloren. Manche zweifeln am engen Kirchturmhorizont der Ruhrgebietspolitik, andere träumen hochfliegend von der Metropole Ruhr. Diese Geschichten einer Region zeigen konkret, welche Erneuerung "von unten", exemplarisch von 20 AgentInnen des Wandels, ausgeht, und wie diese kleinteilige Dynamik auf eine für die nachhaltige Entwicklung der Region günstige, polyzentrische Raumstruktur trifft. Werden diese Potentiale von Bürgergesellschaft und Raum- und Stadtplanung besser genutzt als bisher, dann ist die Zukunft auch künftiger Generationen in dieser Industrie-Kultur-Landschaft gesichert. Mit Kapiteln zu Energie- und Ressourceneffizienz, Erneuerbare Energien, Mobilität und Verkehr, Städtebau und Stadtplanung, Bildung und Innovation.

Claus Leggewie, Christa Reicher, Lea Schmitt (Hg.)
336 Seiten, farbig mit Abbildungen, ISBN 978-3-86206-607-0
Verlag Kettler, erste Auflage, Oberhausen 2016
Fester Einband, Preis 29,90€
Link zum Verlag

 

Reurbanisierung versus Suburbanisierung

Entwicklungstrends zwischen Innenstadt und Stadtregion

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Im neuen Heft Juni 2016 der PLANERIN erschienen.
Das Heft fasst eine Debatte zusammen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Städtebauliches Kolloquium“ an der TU Dortmund im Winter 2015/16 geführt wurde und versucht einen Beitrag für eine intensivere, vor allem aber eine unbefangene und vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit der Zukunft suburbaner Siedlungsräume zu leisten.

Weitere Informationen finden Sie hier

  

PHOENIX – Eine neue Stadtlandschaft in Dortmund

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„Das ist natürlich eine göttliche Lage für Dortmund”, so heißt es in einem gleichnamigen Film von 2014. Gemeint ist PHOENIX, die neue Stadtlandschaft im Dortmunder Stadtbezirk Hörde als eines der größten Konversionsprojekte in Deutschland. Mit Beginn des neuen Jahrhunderts wurden hier zwei riesige Areale der heimischen Stahlindustrie im Zuge des für Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet typischen Strukturwandels einer neuen städtebaulichen und ökonomischen Formatierung zugeführt. Auf PHOENIX West entstand ein hochwertiger Gewerbe- und Technologiestandort zusammen mit Unternehmen der Kultur- und Freizeitwirtschaft. Der auf der östlichen Seite gelegene Teil, das gewaltige Gelände der ehemaligen Hermannshütte, verwandelte sich in eine attraktive Wohn- und Unternehmensadresse mit dem neuen PHOENIX See als Mittelpunkt.

Diese Publikation dokumentiert in Text und Bildern Strategie, Governance, Realisierung und vor allem das jetzige Ergebnis dieses Dekadenprojektes. Autoren sind die unmittelbar Beteiligten, aber auch namhafte Publizisten und Architekturkritiker.

Dieter Nellen, Christa Reicher, Ludger Wilde für die Stadt Dortmund und DSW21 GRUPPE (Hg.)
Jovis Verlag, Mai 2016, 232 Seiten
ISBN: 978-3-86859-400-3

 

Schichten einer Region in chinesischer Übersetzung erschienen

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Die Publikation 'Schichten einer Region - Kartenstücke zur Räumlichen Struktur des Ruhrgebiets' ist im Juli 2016 beim Pekinger Verlag China Architecture and Building Press in chinesischer Sprache erschienen. Die in Deutschland bereits zwei mal ausgezeichnete Originalversion wurde der chinesischen Öffentlichkeit als ein "Standard- und Grundlagenwerk zum Verständnis der Entwicklung des Ruhrgebiets als einer der bedeutendsten Siedlungsregionen Deutschlands während des postmontanen und postindustriellen Strukturwandels" vorgestellt. Die Übersetzung des 2011 erstmals bei Jovis in Berlin erschienenen Bands übernahm Herr Xiao Li von der China Academy of Urban Planning & Design in Zusammenarbeit mit der Universität Peking. Das ursprüngliche Projekt geht zurück auf die Initiative von Christa Reicher, Frank Roost, Yasemin Utku, Michael Wegener und Klaus R. Kunzmann und wurde unter der Projektleitung von Jan Polívka gemeinsam mit dem Herausgeberteam und weiteren Autoren und unter der Zusammenarbeit mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ILS in Dortmund, den Städten und Kommunen des Ruhrgebiets und dem Regionalverband Ruhr dank Unterstützung der Emschergenossenschaft an der Dortmunder Raumplanung im Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung kompiliert. Es behandelt Themen der Entwicklung von Siedlungsstruktur, Landschaft, Mobilität, Sozialraum, Wirtschaft und Regionale Konstitution. Die chinesische Version des Buches kann über den internationalen Kundendienst des chinesischen Verlags direkt bestellt werden.

C. Reicher, K. R. Kunzmann, J. Polívka, F. Roost, Y. Utku, M. Wegener (Hg.)
Übertragung ins Chinesische von Xiao Li
China Architecture and Building Press, Peking 2016, 256 S.

Link zur Projekt Homepage

  

URBANITÄTen. Ein interdisziplinärer Diskurs zur Eigenlogik des Städtischen

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„Wie wollen wir in der Stadt leben?“ Diese zentrale Frage stellt Tim Rieniets im Vorwort dieses Buches. Er fasst damit die Motivation auf, sich diskursiv mit Fragen und Facetten des Städtischen – des Urbanen – auseinanderzusetzen. Diese Publikation verfolgt nicht die abschließende Beantwortung der Frage, sondern will vielmehr diese Facetten aufzeigen, diskutieren und dazu anregen, die vielfältigen Interpretationen als ein zentrales Element des Städtischen zu verstehen.

Der Begriff „Urbanität“ ist heute in aller Munde. Wenn von den Perspektiven und Problemen der Städte und Quartiere die Rede ist, dann lautet die Diagnose meist: Ein Mangel an Urbanität! Oft richtet sich der Blick dabei auf leerstehende Erdgeschosse, auf wegbrechende Nahversorgung oder auf den verwahrlosten öffentlichen Raum. Urbanität scheint zu einem Schlüsselbegriff oder einer regelrechten Zauberformel in der Diskussion um die Zukunft des Städtischen geworden zu sein.

Das Buch beschreibt einerseits Haltungen und Positionen zu Urbanität, die im ersten Kapitel von Carl Fingerhuth, Kurt Smetana, Thomas Sieverts und Anne Caplan eingenommen werden. Hendrik Jansen beschäftigt sich mit einem historischen Blick auf die Begriffsentwicklung und zeigt die unterschiedlichen Dimensionen der Urbanitätsdebatte auf. Mit der besonderen Urbanität der Metropole Ruhr beschäftigt sich das dritte Kapitel. Ilka Mecklenbrauck, Julia Sattler, Christa Reicher und Jan Polivka, Boris Sieverts sowie Markus Ambach berichten aus Forschungs- und Lehrprojekten und beschreiben den Bock unterschiedlicher Disziplinen auf das Phänomen in der Region. Im Schlusskapitel beleuchten die Herausgeber im Gespräch mit Walter Grünzweig und Julia Sattler den Urbanitätsbegriff aus verschiedenen Blickwinkeln und kommentieren aus persönlichen Erfahrungen ihre Sicht der URBANITÄTen.

Christa Reicher, Hendrik Jansen, Ilka Mecklenbrauck (Hg.)
assoverlag, März 2016, 248 Seiten
ISBN 978-3-93-883479-4, 

 

Maturity, resilience and lifecycles
in suburban residential areas

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Most of the suburban residential areas in Germany have been built during the second half of the 20th century. Growing interest among practitioners and scientists is thus paid to the future development of maturing settlement areas characterized by old housing stock and aging inhabitants. This monography analyzes processes of change and adaption of suburban residential areas under the conditions of the maturation process. The analysis aims on contributing to the systemic notion of processes changing maturing systems within their natural lifecycle and its interdependence with deliberate adaption under particular stakeholders’ constellations. On the theoretically conceptual level it seeks to explore the key attributes of the development path for evolutionary lifecycles within the context of resilience, discussing the phenomena of stable maturity and continuous adjustment and on the concept of settlement space.

By deconstructing the lifecycle concept, the book analyzes the canonical view on mature suburbia based in the traditional growth-maturity-decline pattern and introduces a pluralistic concept of path dependent evolution based on a multi­leveled interdependence between particular levels of space, stakeholders‘ panarchy and adaptive action. On behalf of outcomes based in theory and the results from two empirical studies conducted in German mature suburban residential areas, a concept of multi-leveled ‘systemic space’ as both interpretative and analytic tool for understanding development paths of mature suburban systems is introduced. The results of its application on the case studies show that, especially in terms of homogeneity and diversity, lifecycles of suburban residential areas underlie different conditions for change and adaption during the early and the maturity phases, and defines interpretative frames for conceptualizing both theoretical and research approaches. Hereby, it issues the locally based stakeholders’ panarchy the central adaption-steering potential, putting it at the core of strategic planning interest in mature suburban residential areas.

Polívka, Jan
243 pages, 39 colored figures
city & region, vol. 1, Dortmund 2016
DOI: 10.17877/DE290R-16888

  

König Kunde - Handel in der Stadt. Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege, Band 5

9783837515220

Der Markt, das heißt der Austausch von Waren, Dienstleistungen und Informationen, ist eine der Grundvoraussetzungen für „Stadt“, der Marktplatz eines ihrer konstituierenden Elemente. Die Art und Weise, wie Handel abläuft, bestimmte immer schon die Stadtgestalt und prägte eine Vielfalt räumlicher Typen, ob offener Platz, überdachter Markt, Geschäftsstraße, Passage oder Kaufhaus. Die aktuelle Entwicklung ist von zwei divergierenden Tendenzen geprägt: Einerseits beanspruchen Einkaufszentren und große Einzelgeschäfte immer mehr innerstädtische Fläche, andererseits macht der virtuelle Handel im Internet lokale Geschäfte überflüssig bzw. verändert ihre Funktionen. Insgesamt trägt Einzelhandel zur Kommerzialisierung von Stadtidentität bei und nutzt Bau- und Raumqualitäten für seine Zwecke.

Die vorliegende Veröffentlichung dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege 2014 „König Kunde – Handel in der Stadt“ und richtet den Blick auf die spezifischen Aufgaben, vor die sich historisch geprägte Stadtquartiere vor diesem Hintergrund gestellt sehen. Lösungsansätze werden insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Städtebaulichen Denkmalpflege erörtert.

Autorinnen und Autoren dieses Bandes:

Eva Christine Albrecht, Philip Asshauer, Ralf M. Beckmann, Thomas Beyerle, Gudrun Escher, Tobias Gövert, Gerrit Heinemann, Heinrich Hendrix, Jens Hendrix, Ernst Kratzsch, Christian Kuhlmann, Magdalena Leyser-Droste, Walter Ollenik, Thomas Otten, Andrea Pufke, Christa Reicher, Anne Söfker-Rieniets, Yasemin Utku, Dieter Wagner, Silke Wittig, Andreas Wurff, Christoph Zöpel.

Gudrun Escher, Magdalena Leyser-Droste, Walter Ollenik, Christa Reicher, Yasemin Utku (Hg.)
Klartext Verlag, Oktober 2015, 180 Seiten, zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1522-0

 

Erhaltende Stadterneuerung
Ein Programm für das 21. Jahrhundert

TITEL Zöpel Buch

Die erhaltende Stadterneuerung ist für das 21. Jahrhundert aktueller denn je. Diese Strategie ist in den beiden letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts konzipiert worden – in Nordrhein-Westfalen. Dies war ein neues Denken, das seine Wirkungen weit über dieses Bundesland hinaus entfaltete, mehr: die Strategie wurde in der damaligen Bundesrepublik Deutschland nahezu flächendeckend übernommen. Und sie beeinflusste nachhaltig – wie kaum eine andere zuvor – den wissenschaftlichen und fachlichen Diskurs über Stadtentwicklung, Städtebau, Stadtverkehr, Stadtkultur und Denkmalschutz.

Die Strategie der erhaltenden Stadterneuerung scheint das Programm für das 21. Jahrhundert zu sein, soweit der Blick in die Zukunft verlässlich reicht. Diese Einschätzung ist die Grundthese aller Beiträge dieses Buches: In den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts ist der Grundstein für die Stadtentwicklung der Zukunft gelegt worden. Diese Zeit war Pionierzeit und „Neue Gründerzeit“. Die kommenden Dekaden werden, wenn sie erfolgreich sein wollen, das Prinzip der erhaltenden Stadterneuerung weiter entwickeln und verfeinern, es aber nicht grundsätzlich in Frage stellen dürfen.

Die Herausgeber haben den Wissenschaftler und Politiker Christoph Zöpel ermuntert, Strategie und Realisierung der erhaltenden Stadterneuerung anhand eines biographisch bestimmten Rückblicks darzustellen. Dass daraus auch eine „Allgemeine Theorie räumlicher Entwicklung im urbanisierten 21. Jahrhundert“ geworden ist, ist ein großartiger Glücksfall. Zöpel stößt ein Tor auf, das jenseits nationalstaatlicher Raster Urbanität und Globalität zusammen zu denken befähigt. Der Blick weitet sich: Die Gleichung von Urbanität und europäischer Stadt wird hinterfragt, und Urbanität jenseits des Nationalstaates wird die eigentliche Frage von Städtebau und Planung der Zukunft.

Christa Reicher, Wolfgang Roters (Hg.)
Essen Klartext 2015 344 Seiten, Abb., Broschur, 24,95 €
ISBN: 978-3-8375-1356-1

 

KINDER_SICHTEN

Städtebau und Architektur für und mit Kindern und Jugendlichen

zweite, ergänzte und aktualisierte Auflage

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Kinder sehen Stadt anderes als Erwachsene. Sie haben andere Bedürfnisse an die gebaute Umwelt, die aber von Erwachsenen geplant, gebaut und gestaltet wird.

Wir müssen uns als Planer und Architekten für verbesserte Bedingungen für Kinder und Jugendliche einsetzten. Dies setzt voraus, dass wir mehr darüber wissen, über welche Fähigkeiten und Ansichten sie verfügen und wie diese in der Planung zu integrieren sind. Dazu müssen wir ihre Bedürfnisse kennen und sie selbst zu Wort kommen lassen – denn wer wäre in besserer Experte dafür als die Kinder und Jugendlichen selbst? Zugleich müssen wir ihnen die Möglichkeit geben, ein Verständnis für die funktionalen und ästhetischen Zusammenhänge von Stadt und Architektur zu entwickeln., damit sie sich konstruktiv in die Gestaltung der gebauten Umwelt einbringen können.

Das Buch soll dazu Erkenntnisse vermitteln, Erfahrungen vermitteln und mögliche Wege aufzeigen, um „Kinder_Sichten“ in die Gestaltung der Umwelt einzubeziehen.

C. Reicher, S. Edelhoff, P. Kataikko, A. Uttke (Million) (Hg.)
231 Seiten, ISBN 978-3-938-83471-8
assoverlag, zweite, gebundene Ausgabe, Oberhausen 2015
(erste Auflage: Bildungsverlag EINS, Troisdorf 2007)
Bestellnummer: 99871, Preis 29,95€

 

Suburbaner Raum im Lebenszyklus

zweite, ergänzte Auflage

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Unter dem Einfluss veränderter gesellschaftlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen sind in Deutschland und anderen europäischen Ländern nicht mehr nur die Kernstädte von negativen Entwicklungsdynamiken wie Bevölkerungsabwanderung oder -stagnation gekennzeichnet, sondern auch suburbane Räume. Damit ist insbesondere der bebaute Raum am Rand der Kernstädte bzw. der Verdichtungsräume gemeint, bestehend aus Ein- und Zweifamilienhausgebieten und eingestreuten Reihenhäusern bzw. Punkthochhäusern sowie Industrie- und Gewerbegebieten und den Standorten des großflächigen Einzelhandels. Auch dieser Teil der Stadtlandschaft steht zunehmend unter Veränderungsdruck.

Auf der Grundlage einer Typisierung der suburbanen Räume der Großstadtregionen in Deutschland wurden unterschiedliche Fallstudienräume ausgewählt, die in einer feinkörnigen Analyse von Status, Entwicklungstrajekt und Lebenszyklus auf lokaler Ebene untersucht wurden.

 

Hesse, Markus; Hoffschröer, Holger; Mecklenbauck, Ilka; Polivka, Jan;
Reicher, Christa, Tries, Daniel
280 Seiten, ISBN 978-3-938-83472-5
assoverlag, zweite, gedruckt erste und ergänzte Auflage, Oberhausen 2015
(erste Auflage:  BMVBS-Online 2013)
Bestellnummer: 99871, Preis 29,95€

Regionale Planung im Ruhrgebiet: Von Robert Schmidt lernen?

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Die 1912 erschienene Denkschrift betreffend Grundsätze zur Aufstellung eines General-Siedelungsplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf (rechtsrheinisch) von Robert Schmidt legte den Grundstein für die institutionalisierte Regionalplanung im Ruhrgebiet - und das hohe fachliche Ansehen Robert Schmidts, dem ersten Direktor des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk ab 1920. Die Regionalplanung hat im Laufe eines Jahrhunderts ihr Gesicht und ihre Vorgehensweisen gravierend verändert. Auch im Ruhrgebiet ist es nicht allein der Gebietsentwicklungs- bzw. Regionalplan mit definiertem Zeithorizont, der mit Flächenausweisungen und Infrastrukturnetzen zur Steuerung herangezogen wird. Ergänzend geht es heute verstärkt um Kooperation, Partizipation und Moderation informeller Prozesse und die gemeinsame Erarbeitung von Handlungskonzepten. Die Beiträge des Bands hinterfragen Motive und Paradigmenwechsel der Regionalplanung ebenso wie das Agieren Robert Schmidts: Wirkt sein Handeln noch nach und was können wir von Robert Schmidt lernen? Welchen Stellenwert hatte die Regionalplanung damals und wo stehen wir heute? Das Buch versammelt Beiträge zur Historie und zur Gegenwart der Regionalplanung im Ruhrgebiet und anderswo, zeigt aber auch die geänderten Herausforderungen und Rahmenbedingungen auf, die an eine zeitgemäße Regionalplanung gestellt werden.

Mit Beiträgen von: Sabine Baumgart, Pascal Cormont, Dietrich Fürst, Stefan Goch, Thomas Hackenfort, Ulrich Häpke, Dirk-Marko Hampel, Heinz Wilhelm Hoffacker, Renate Kastorff-Viehmann, Harald Kegler, Volker Kreibich, Celina Kress, Klaus R. Kunzmann, Martina Oldengott, Ursula von Petz, Christa Reicher, Dirk Schubert, Dorothee im Spring-Ojih, Martin Tönnes, Yasemin Utku, Maria T. Wagener, Manfred Walz, Axel Zutz.

Renate Kastorff-Viehmann, Yasemin Utku, Regionalverband Ruhr (Hg.)
300 Seiten, ISBN-13: 978-3837509885
1. Auflage, Gebundene Ausgabe
Klartext Verlag, Essen 2014

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Kulissenzauber? Stadtquartiere zukunftsfähig gestalten. Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege, Band 5

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Das Leitbild der „Europäischen Stadt“ bestimmt die derzeitige Diskussion um die Zukunftsfähigkeit der Stadt und ihrer Quartiere. Die darin implizierte kleinteilige, nutzungsgemischte und nachhaltige Stadt ist vielfach durch die Bemühungen der Stadterneuerung – unter Berücksichtigung der Städtebaulichen Denkmalpflege – neu entstanden oder wurde stabilisiert. Gleichwohl ändern sich die Rahmenbedingungen, unter denen Stadtentwicklung stattfindet, nicht nur in räumlicher, sondern auch in gesellschaftlicher und ökonomischer Hinsicht. Dazu kommen die Herausforderungen des Klimawandels, der Ressourceneffizienz und der nachhaltigen Gestaltung, die Verdrängungsprozesse durch umfangreiche Sanierungen in Gang setzen. Diese stehen vielfach einer Erhaltung und behutsamen Erneuerung der Bestände sowie sozialen und gesellschaftlichen Belangen entgegen. Das Spannungsfeld in historisch geprägten Quartieren reicht von zunehmenden Leerständen einerseits bis zu unbezahlbaren Mieten andererseits. Wenn also – so die These – das Modell der „Europäischen Stadt“ die größten Potenziale für die zukunftsfähige Stadt hat, stellen sich vielfältige Fragen, wie dieses Potenzial im Hinblick auf den historischen Bestand und mit dem Anspruch an Gestaltqualität aktiviert werden kann, ohne zum Kulissenzauber degradiert zu werden.

Autorinnen und Autoren dieses Bandes:
Martin Bredenbeck, Karl-Heinz Cox, Magdalena Leyser-Droste, Gudrun Escher, Klaus Joachim Grigoleit, Wolfram Günther, Oliver Hall, Jörg A. E. Heimeshoff, Detlef Kurth, Josef A. Laqua, Thomas Metz, Walter Ollenik, Hansruedi Preisig, Christa Reicher, Helmut Riemann, Jürgen Tietz, Dagmar Tille, Yasemin Utku
 

Gudrun Escher, Magdalena Leyser-Droste, Walter Ollenik, Christa Reicher, Yasemin Utku (Hg.)
Klartext Verlag, Dezember 2014, 128 Seiten, zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1280-9 

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Städtebauliches Entwerfen

dritte, aktualisierte Auflage

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Die dritte, aktualisierte Auflage bietet u.a. einen komplett überarbeiteten Anhang der Entwurfshilfe. Dieser bietet nun neben einem flexiblen System zur Bestimmung städtebaulicher Maße bei Wohntypologien und erweiterter Orientierung zur Planung der Verkehrswege eine noch übersichtlichere Handhabung durch teilweise neue thematische Fokussierung, ausführliche Kommentare und Bebilderung.

 

Das Lehr- und Grundlagenbuch „Städtebauliches Entwerfen“ gibt angehenden Architekten, Stadt und Landschaftsplanern Hilfestellung bei der Bearbeitung von städtebaulichen Projekten und Entwürfen. Die dargestellten Inhalte und deren Aufbereitung orientieren sich an dem Entwurfsprozess in der Praxis und betten diesen in ein theoretisches Gerüst aus notwendigem Hintergrundwissen ein. Als Einstieg wird ein Überblick über das Verständnis von Stadt, von städtischen Strukturen und den hierin herrschenden Gesetzmäßigkeiten gegeben. Um das vielschichtige Gebilde der Stadt verständlicher zu machen, wird dieses in unterschiedliche Layer und Bausteine zerlegt. Im Anhang werden zur Hilfe der praktischen Anwendung vermittelter Kenntnisse für den Entwurf grundlegende städtebauliche Größen erörtert.
Die Vorgehensweise beim Städtebaulichen Entwerfen wird anhand der „Schichten-Methode“ in Form von aufeinander folgenden Phasen beschrieben. Beispiele von städtebaulichen Projekten und Wettbewerben illustrieren die einzelnen Entwurfsschritte.
Der Inhalt: Einführung, Grundlagen, Städtebauliche Raumtheorie + Wahrnehmung, Bausteine der Stadt, Städtebauliches Entwerfen, Städtebauliche Haltungen, Städtebau als Prozess, Ausblick, Anhang Entwurfshilfe.

 

Christa Reicher
286 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-658-06676-5
79 schwarz-weiße und 268 farbige Abbildungen
3., aktualisierte Auflage, als Hardcover und eBook erhältlich
Springer Vieweg, Wiesbaden 2014 (2013, 2012)

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Stadtsanierung in der Stadtentwicklungspolitik

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Die Stadtsanierung ist fester Bestandteil der kommunalen Praxis und nach dem Negativ­image des Sanierungsbegriffs in den 1970er Jahren scheint es in den Fachdiskursen derzeit wieder einen neuen bzw. „unbelasteten“ Umgang mit dem Instrument der Sanierung zu ge­ben. Dies war Ausgangspunkt für die Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege 2012, die sich mit aktuellen Fragestellungen rund um die Stadtsanierung aus dem Blickwinkel der städtebaulichen Denkmalpflege beschäftigte.

Vorliegende Aufsatzsammlung dokumentiert die Diskussionen der Fachtagung und gliedert sich nach Beiträgen zur inhaltlichen Einführung in vier Themenkomplexe: Im ersten Teil er­folgt eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Sanierung aus historischer Perspektive sowie im Kontext der aktuellen Quartierserneuerung. Energetische und denkmalpflegerische Anforderungen in der Stadtsanierung sind Gegenstand des zweiten Themenblocks. Im drit­ten Teil wird die Stadtsanierung als baulich-räumlicher Eingriff in vorhandene Strukturen unter baukulturellen Gesichtspunkten beleuchtet. Abschließend werden praktische Beispiele der Stadtsanierung in ihrer konkreten Umsetzung unter Berücksichtigung der städtebauli­chen Denkmalpflege aufgezeigt.

Autorinnen und Autoren dieses Bandes:

Uwe Altrock, Hathumar Drost, Gudrun Escher, Karl-Jürgen Krause, Magdalena Leyser-Droste, Ira Mazzoni, Kathrin Möller, Michael Müller, Walter Ollenik, Thomas Otten, Nina Overhageböck, Rainer Pohlenz, Christa Reicher, Dietmar Riecks, Stefan Rommelfanger, Helmut Strüßmann, Yasemin Utku, Christoph Zöpel


G. Escher, M. Leyser-Droste, W. Ollenik, C. Reicher, Y. Utku (Hg.)
Essen, Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege, Band 4, 2013,120 S.
zahlr. farb. Abb., 29,95 €
ISBN: 978-3-8375-1007-2


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Ruhrbane Zwischenorte. Das Ruhrgebiet als Gebüsch

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Das Buch dokumentiert die Ausstellung ‘RUHRBAN/ZwischenOrte’ der technischen Universität Dortmund im Rahmen des New Industries Festival 2013/2014 im Dortmunder U. Die Ausstellungsbilder wollen das Ruhrgebiet von dort aus zeigen, wo man sonst nicht hinsieht, wo aber viele, wenn nicht die meisten Möglichkeiten für Zwischennutzung und kreativen Umgang möglich sind, bereits gelebt, oder aber auch durch Abriss zerstört werden: den niedergehenden Kernen und Adern der Stadtlandschaft, Industriebrachen, Infrastrukturräumen u.v.a. Ein Trialog aus Karten, Fotografien und Filmen zur spezifischen Urbanität des Ruhrgebietes mit Beiträgen u.a. von Boris Sieverts zu Inneren Rändern, Benjamin Davy zur Neunten Stadt und Walter Grünzweig über die Peripherie. Mit Bildern von Bernd Langmack und Filmdokumenten von Christoph Hübner.

Konzeption, Kartografie und Text: Christa Reicher, Jan Polívka, B. Langmack, J. Polivka, C. Reicher (Hg.)
Fotografie und Gestaltung: Bernd Langmack
Film: Christoph Hübner
Eindhoven, Verlag Blurb, 2013, 94 S.
überwiegend farbig, Kreide, Format 30×30 cm, Hardcover Leinen

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Gyerek Czemmel – Építészet gyerekekkel és gyerekeknek
Kinder_Sichten – Städtebau und Architektur für und mit Kindern und Jugendlichen)

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Kinder sehen Stadt anders als Erwachsene. Sie haben andere Bedürfnisse an die gebaute Umwelt, die aber von Erwachsenen gebaut und gestaltet wird.
Die ungarische Fassung des deutschsprachigen Originals (2007) vermittelt dazu Erkenntnisse, stellt Erfahrungen vor und zeigt mögliche Wege auf, um „Kinder_Sichten“ in die Gestaltung der Umwelt einzubeziehen.
Wir müssen uns als Planer und Architekten für verbesserte Bedingungen für Kinder und Jugendliche einsetzen. Dies setzt voraus, dass wir mehr darüber wissen, über welche Fähigkeiten und Ansichten sie verfügen und wie diese in die Planung zu integrieren sind. Dazu müssen wir ihre Bedürfnisse kennen und sie selbst zu Wort kommen lassen – denn wer wäre ein besserer Experte dafür als die Kinder und Jugendlichen selbst? Zugleich müssen wir ihnen die Möglichkeit geben, ein Verständnis für die funktionalen und ästhetischen Zusammenhänge von Stadt und Architektur zu entwickeln, damit sie sich konstruktiv in die Gestaltung der gebauten Umwelt einbringen können.


C. Reicher, S. Edelhoff, P. Kataikko, A. Uttke (Hg.)
Übersetzung: Eszter Tóth
Gefördert durch Goethe-Institut & Nemzeti Kulturális Alap
Ungarischsprachige Ausgabe des deutschen Originals (2007), Verlag kultúrAktív Egyesület, Pècs, 2013
Verlag kultúrAktív, 2013
ISBN: 978-963-08-6231-8
ISSN: 2064-0110


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Städtebauliches Entwerfen
zweite, aktualisierte Auflage

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Nach der Herausgabe in 2012 folgt nun knapp ein Jahr später die zweite und aktualisierte Auflage. Das Lehr- und Grundlagenbuch „Städtebauliches Entwerfen“ gibt angehenden Architekten, Stadt und Landschaftsplanern Hilfestellung bei der Bearbeitung von städtebaulichen Projekten und Entwürfen.
Die dargestellten Inhalte und deren Aufbereitung orientieren sich an dem Entwurfsprozess in der Praxis und betten diesen in ein theoretisches Gerüst aus notwendigem Hintergrundwissen ein. Als Einstieg wird ein Überblick über das Verständnis von Stadt, von städtischen Strukturen und den hierin herrschenden Gesetzmäßigkeiten gegeben. Um das vielschichtige Gebilde der Stadt verständlicher zu machen, wird dieses in unterschiedliche Layer und Bausteine zerlegt. Im Anhang werden zur Hilfe der praktischen Anwendung vermittelter Kenntnisse für den Entwurf grundlegende städtebauliche Größen erörtert.
Die Vorgehensweise beim Städtebaulichen Entwerfen wird anhand der „Schichten-Methode“ in Form von aufeinander folgenden Phasen beschrieben. Beispiele von städtebaulichen Projekten und Wettbewerben illustrieren die einzelnen Entwurfsschritte.
Der Inhalt: Einführung, Grundlagen, Städtebauliche Raumtheorie + Wahrnehmung, Bausteine der Stadt, Städtebauliches Entwerfen, Städtebauliche Haltungen, Städtebau als Prozess, Ausblick, Anhang.

C. Reicher (Hg.)
Wiesbaden, Vieweg + Teubner, 2013, 288 S.
Gebunden, 51 schwarz-weiße und 288 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-8348-1735-8
ISBN 978-3-8348-2646-6 (eBook)


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Planning Education for Iraq
German an Iraqi Planners in Dialogue

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The publication is a product of the DAAD funded cooperation project pliq (planning education for Iraq). The pliq project has been developed from the long-standing co-operation between the Faculty of Spatial Planning, TU Dortmund University and Iraqi universities in Dohuk, Mosul, Diyala, Baghdad, Sulaimania and Erbil. The publication provides a platform for exchange between planners from Germany and from Iraq, from academia and practice, thus encouraging and strengthening dialogue concerning the state of the art in the field of planning. By comparing planning philosophies and exploring new approaches and best practices in planning education and planning practice in the respective countries, it seeks to sharpen the profile of spatial planning as a discipline with an important development task.


K. Bäumer, D. Jacob, C. Reicher, E. Schmidt-Kallert, H. Sinemillioglu
Herausgeber: Planning Education for Iraq. German an Iraqi Planners in Dialogue
Dortmund International Planning Series Vol.60, English
Dortmund , Klartext Verlag, 2013, 262 S.
ISBN 9783837508116

 

Kreativwirtschaft und Stadt
Konzepte und Handlungsansätze zur Stadtentwicklung

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Die Bedeutung der Kreativwirtschaft und ihre Relevanz für die Stadtentwicklung ist ein seit Jahren diskutiertes Thema. Die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist sich sicher, dass Kultur und Kreativität den Wandel einer von Industrie geprägten Region zu einer modernen Wissens- und Dienstleistungsmetropole unterstützen können.
Angeregt durch die aktuelle Diskussion um den Zusammenhang zwischen Kreativwirtschaft und Stadt wurden verschiedene Forschungs- und Diplomarbeiten an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund verfasst. Der vorliegende Sammelband umfasst ausgewählte Arbeiten, in denen anhand unterschiedlicher Quartiere die Wechselwirkung von Kreativwirtschaft und Veränderungen im städtischen Kontext untersucht wurden. Die Erkenntnisse aus den Fallstudien in den Städten Dortmund, Düsseldorf, Münster und Zürich wurden ergänzt durch Beiträge von Experten, die sich in ihrer Berufspraxis, als Wissenschaftler, Planer oder Stadttheoretiker mit dem Phänomen der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt haben.
Autorinnen und Autoren dieses Bandes: Franco Bianchini, Ralf Ebert, Oliver Frey, Friedrich Gnad, Katharina Heider, Philipp Klaus, Klaus R. Kunzmann, Charles Landry,  Bastian Lange, Christa Reicher, Julia Sattler, Sven Schlickewei, Sabrina Schröter, Nina Schuster, Johannes Waldmüller

 

C. Reicher, K. Heider, S. Schlickewei, S. Schröter, J. Waldmüller
Herausgeber: Kreativwirtschaft und Stadt
Springer-Verlag, 2011, 262 S.
ISBN 978-3-88211-181-1


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Zukunft braucht Herkunft. Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege

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Ausgangspunkt für die vorliegende Veröffentlichung war eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Zukunft braucht Herkunft“, die an der TU Dortmund durchgeführt wurde und den Blick auf den Umgang mit dem baulichen Erbe in unseren Städten richtete. Darauf aufbauend thematisiert die Publikation einführend den Beitrag der Städtebaulichen Denkmalpflege zur Qualitätssicherung in der Stadtentwicklung.
In drei Abschnitten werden Aspekte der Auseinandersetzung mit dem baulichen Erbe diskutiert: Im ersten Teil wird der Umgang mit der jeweiligen Stadtgeschichte in Entwürfen und städtebaulichen Konzepten untersucht. Im Abschnitt „Stadtentwicklung im Konflikt“ wird das Spannungsfeld zwischen zukunftsgerichteten Konzepten und den Interessen der Denkmalpflege im Allgemeinen und anhand von Fallbeispielen untersucht. Abschließend wird das „Weiterbauen“ der historischen Stadt als Zukunftsaufgabe mittels denkmalpflegerischer und baukultureller Fragen beleuchtet.


Autorinnen und Autoren dieses Bandes:

Sonja Beeck, Gerhard Curdes, Eva Dietrich, Gudrun Escher, Carl Fingerhuth, Renate Fritz-Haendeler, Karl Jasper, Karl-Jürgen Krause, Magdalena Leyser-Droste, Michael Christian Müller, Walter Ollenik, Christa Reicher, Barbara Welzel, Christoph Zöpel

E. Dietrich, M. Leyser-Droste, W. Ollenik, C. Reicher, Y. Utku (Hg.)
Zukunft braucht Herkunft. Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege, Band 3
Klartext Verlag, 2011, 200 S.
durchg. farb. Abb., 19,95 €
ISBN: 978-3-8375-0098-1

Städtebauliches Entwerfen

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Das Lehr- und Grundlagenbuch „Städtebauliches Entwerfen“ gibt angehenden Architekten, Stadt und Landschaftsplanern Hilfestellung bei der Bearbeitung von städtebaulichen Projekten und Entwürfen.
Die dargestellten Inhalte und deren Aufbereitung orientieren sich an dem Entwurfsprozess in der Praxis und betten diesen in ein theoretisches Gerüst aus notwendigem Hintergrundwissen ein. Als Einstieg wird ein Überblick über das Verständnis von Stadt, von städtischen Strukturen und den hierin herrschenden Gesetzmäßigkeiten gegeben. Um das vielschichtige Gebilde der Stadt verständlicher zu machen, wird dieses in unterschiedliche Layer und Bausteine zerlegt.
Die Vorgehensweise beim Städtebaulichen Entwerfen wird anhand der „Schichten-Methode“ in Form von aufeinander folgenden Phasen beschrieben. Beispiele von städtebaulichen Projekten und Wettbewerben illustrieren die einzelnen Entwurfsschritte.
Der Inhalt: Einführung, Grundlagen, Städtebauliche Raumtheorie + Wahrnehmung, Bausteine der Stadt, Städtebauliches Entwerfen, Städtebauliche Haltungen, Städtebau als Prozess, Ausblick

C. Reicher (Hg.)
Vieweg + Teubner, 2012, 288 S. gebunden
ISBN 978-3-8348-1735-8


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Schichten einer Region

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Das Ruhrgebiet ist in mehrfacher Hinsicht eine einzigartige Region. Das betrifft seine polyzentrische, von den Anforderungen der Montanindustrie geprägte
Entwicklung zu einem der größten europäischen Ballungsräume ebenso wie die Dimensionen des Strukturwandels zu einer Technologie- und Dienstleistungsregion.
Die Kartenstücke veranschaulichen, ergänzt um textliche Erläuterungen, in sieben Kapiteln einzelne thematische Schichten der Region in Karten und Grafiken. Sie gehen dabei über die bisher bekannten Darstellungsformen hinaus und zeigen überraschende Strukturen und Prozesse des aktuellen Wandels in siedlungsgeografischer, ökonomischer, landschaftlicher, ökologischer, sozialer sowie baulicher Hinsicht. Die Zusammenführung der thematischen Aussagen liefert im abschließenden Kapitel eine Grundlage zur weiteren Diskussion über die Gestaltung des Ruhrgebiets und die Potenziale seiner besonderen Urbanität, für die hier der Begriff Ruhrbanität geprägt wird.


C. Reicher, K. R. Kunzmann, J. Polívka, F. Roost, Y. Utku, M. Wegener (Hg.)
Jovis, 2011, 256 S.
ISBN 978-3868591132

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Temporäre Stadt an besonderen Orten

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Zum Abschluss der Projektreihe “Temporäre Stadt an besonderen Orten” ist Mitte Juli im Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung eine dreibändige Publikation erschienen. Nach zwei ersten studentischen Wettbewerben in Düsseldorf (2004/2005) und Mönchengladbach (2006/2007) wurde das Projekt zwischen 2008 und 2010 im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstädte 2010 als trinationale Kooperation deutscher, ungarischer und türkischer Architektur- und Planungsfakultäten fortgeführt. Studierende aus Dortmund, Aachen, Siegen, Istanbul und Pécs beschäftigten sich mit der Zukunft des öffentlichen Raums und entwickelten innovative Lösungen für Orte mit städtebaulichen Defiziten. Die aus den drei Einzelwettbewerben in Duisburg, Istanbul und Pécs hervorgegangenen Gewinnerentwürfe “Wetterumschwung in Duisburg”, “Floating Surfaces” und “2010 Chairs” wurden im Kulturhauptstadtjahr in den jeweiligen Städten temporär umgesetzt.

Die nun von der TU Dortmund (u. a.) herausgegebene Publikation bietet einen umfassenden Rückblick auf die Projektreihe: Die Dokumentation der drei Entwurfsrealisierungen wird durch eine Sammlung von theoretischen Textbeiträgen ergänzt, in denen Autoren aus Wissenschaft, Kunst und städtebaulicher Praxis das Verhältnis von Temporalität und Stadt diskutieren. Mona El Khafif (California College of the Arts, San Francisco), Matthias Rick (raumlabor Berlin), Theresa Schütz (TU Wien), Klaus Joachim Grigoleit (TU Dortmund), Andrea Knobloch (freie Künstlerin, Düsseldorf) und Rainer Kazig (TU München) fragen nach dem Mehrwert temporärer Stadtinterventionen, zeigen Möglichkeitsfelder und Bedingungen einer neuen Form von Urbanität auf und setzen sich auch kritisch mit dem Temporären als Werkzeug der Stadtentwicklung auseinander.

 

Die Projektdokumentation kann kostenlos und versandkostenfrei bestellt werden. Die Bestellung erfolgt unter Angabe der Veröffentlichungsnummer SB 141 per Fax, E-Mail oder Postkarte an die:

GWN Gemeinnützige Werkstätten Neuss GmbH
Schriftenversand
Am Henselsgraben 3
D-41470 Neuss

Fax: +49 (0) 2131 9234699
mbv@gwn-neuss.de

www.temporaere-stadt.de, 2011

U. Rose (Hg.)
Mönchengladbach, GWN Verlag, 2011, 72 S.
ISBN: 978-3939-745068

Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen

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Das Projekt "Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen" betrachtet in zwei Forschungsbausteinen die Rahmenbedingungen der künftigen IBA-Entwicklung in Deutschland. Dieses geschieht vor dem Hintergrund einer stetig zunehmenden Anzahl von Bauausstellungen und dem gleichzeitig durch die IBA-Akteure formulierten Anspruch an die Qualitäten des IBA-Prozesses.

Der erste Baustein - die Internationale Projektrecherche - soll die Auseinandersetzungen um einen internationalen Blick bereichern. Mit der Untersuchung internationaler Fallstudien wurde geprüft, inwieweit IBA-ähnliche Formate und Projekte in Europa zu finden sind und welche ihrer Aspekte sich in den Diskussionskontext in Deutschland übertragen lassen. Als zweites Ziel sollte ein internationales Kontaktnetzwerk angeregt werden, damit die Diskussion um Stadtentwicklungsprojekte auf eine europäische Plattform gestellt und Experten international vernetzt werden.

Auftragnehmer: Technische Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung
Prof. Christa Reicher (Leitung), Lars Niemann, Jan Polivka, Thorsten Schauz, Jana Gienke
ILS -Institut für Landes-und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Dortmund
Dr. Herbert Kemming (Leitung), Steven Engler, Mario Reimer

Werkstatt: Praxis Heft 74
Berlin, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), 2011 , 77 S.
ISBN: 978-3-87994-975-5

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Parkautobahn A42 - Erlebnisstraße im Emscher Landschaftspark
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Die Grundidee der Parkautobahn ist die Wiedereingliederung des Emscherschnellwegs A42 in die urbane Kulturlandschaft des Ruhrgebiets. Das Wort Park steht dabei für den Emscher Landschaftspark als wichtige grüne Infrastruktur in der Metropole Ruhr. Der 450 Quadratkilometer große Regionalpark ist in den letzten zwanzig Jahren als Instrument des Strukturwandels entwickelt worden. Auf den über sechzig Kilometern, die die Parkautobahn den Emscher Landschaftspark an zentraler Stelle durchquert, finden sich in Sichtweite zahlreiche seiner Highlights. Die Autobahn verläuft dabei auch über viele Kilometer parallel zur Emscher und zum Rhein-Herne-Kanal und liegt mitten im Neuen Emschertal. Diese Region wird durch den Umbau des Emscher Hauptlaufs zum wichtigen Zukunftsraum der Metropole Ruhr. Unter dem Titel Emscher-Passage hat die Kulturhauptstadt RUHR.2010 den Umgang mit den großen Infrastrukturen als Schlüsselthema für die Entwicklung von Metropolräumen benannt und deshalb auch die Parkautobahn als zentrales Projekt vorangetrieben.

 

Die Autorinnen und Autoren: Katja Aßmann, Frank Bothmann, Dr. Stefanie Bremer, Ulrich Carow, Prof. Dr. Jörg Dettmar, Harald Fritz, Michael Gebert, Markus Gnüchtel, Ilka Mecklenbrauck, Horst Meister, Lars Niemann, Prof. Christa Reicher, Prof. Dr. Hans-Peter Rohler, Kai Spurling, Bernd Tischler
C. Reicher, I. Mecklenbrauck, L. Niemann (Hg.)
Bönen, DruckVerlag Kettler, 2011, 79 S.


Dynamik und Wandel. Die Entwicklung der Städte am Rhein 1910 - 2010+

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Hundert Jahre nach der wegweisenden „Allgemeinen Städtebauausstellung“, die 1910 in Berlin und kurz darauf in Düsseldorf stattfand, planen das MA:I Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW und die Regionale 2010 eine Städtebauausstellung unter dem Arbeitstitel „Dynamik und Wandel der Städte am Rhein 1910 – 2010+“, die im Herbst 2010 im Rahmen des Präsentationsjahres der Regionale 2010 gezeigt werden soll.

Wissenschaftlich vorbereitet und konzipiert wird die Ausstellung durch das Kolleg_Stadt_NRW (RWTH Aachen, TU Dortmund, BU Wuppertal).

Durch eine plakative Gegenüberstellung der großen Städte am Rhein zwischen Bonn und Duisburg werden legendäre Pläne und Projekte der letzten hundert Jahre in den Blick genommen, die städtebaulich prägend sind und waren. Planer, Architekten und Städtebauer, die wesentliche Impulse für den Städtebau in NRW und maßgebliche Konzepte und Planungen beigesteuert haben werden vorgestellt.

 

Herausgeber: M:AI- Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW e.V.
Beitrag im Sammelwerk!!
Berlin, Jovis Verlag, 2010, 232 S.
mit ca. 100 farb. Abbildungen, Klappenbroschur
Format: 16,8 x 24 cm, 38.00 €, 60.00 sFr
ISBN 978-3-86859-096-8


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Planning Spaces through intercultural dialogue

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Sustainable Planning needs dialogue – not only between sectoral departments and among stakeholders, but between spaces, between citizans and politicans, between different needs and development goals. In today’s blobalised world dialogue becomes more important.
The publication on hand results from a cooperation project between planners from Germany and the Middle East. It emphasizes the role and significance of historic city centers in both cultural contexts. The comparison between European and Arabic experiences means active dialogue between both planning cultures.


C. Reicher, K. Bäumler, M. Tawil, D. Jacob, L. Shaheen
Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege, Band 2
Essen, Klartext-Verlag, 2010, 140-145 S.
ISBN: 978-3-8375-0469-9


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Lexikon Denkmalschutz und Denkmalpflege

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Das vorliegende Lexikon der Denkmalpflege gilt schon jetzt als Standardwerk für jeden Studenten, Architekten, Stadtplaner und Kunsthistoriker, aber auch für den in der Verwaltung tätigen Denkmalpfleger; es bietet aber auch dem interessierten Laien hervorragende Einblicke in die Fachwelt von Denkmalschutz und Denkmalpflege. Es erläutert nicht nur anschaulich und illustriert wichtige Fachbegriffe, sondern stellt ganze historische Bauepochen wie den Historismus in den aktuellen Zusammenhang ihrer Schutzwürdigkeit.


von Karl-Jürgen Krause. Mit Vorwort von Christa Reicher und Walter Ollenik.
Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege, Band 1
Essen, Klartext-Verlag, 2010, 362 S.
ISBN 978-3-8375-0469-9


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Internationale Bauausstellung Emscher Park: Impulse

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Die IBA Emscher Park hat seit ihrem Beginn bis heute viele Veränderungsprozesse in der Region und darüber hinaus angestoßen. Fachleute aus dem In- und Ausland zeigen ein anhaltendes Interesse an den Wirkungsweisen, Organisationsformen und Ergebnissen der IBA und studieren ihre Denkmodelle und Projekte. Welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Impulse wurden gesetzt? Wie weit reicht die Vorbildwirkung von IBA Projekten und Verfahren im In- und Ausland? Wie lief der Transfer von Wissen um Verfahren und Projekte? Welche Rolle spielten dabei Personen?
Das Buch „IBA Impulse“ befragt Akteure der Kommunen und der Region sowie der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft nach ihren Einschätzungen der Entstehung und Entwicklungen der IBA Emscher Park. Ihre teils persönlichen Wahrnehmungen der letzten 20 Jahre beschreiben Impulswirkungen und Sichtweisen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene und veranschaulichen die vielfältigen Effekte der IBA. Die Autoren aus dem In- und Ausland zeigen dabei in deutschen und englischen Beiträgen Wechselwirkungen von Zeit und Raummaßstäben auf und motivieren durch die Verschiebungen von Perspektiven die Auseinandersetzung mit der IBA Emscher Park.

C. Reicher, L. Niemann, A. Uttke (Hg.)
Essen, Klartext-Verlag, 2011, 336 S.
ISBN 978-3-8375-0501-6



IBA Emscher Park – Die Wohnprojekte 10 Jahre danach

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Internationale Bauausstellungen haben seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland beispielhafte Projekte der Architektur und Stadtentwicklung einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA Emscher Park) wurde im Ruhrgebiet über einen Zeitraum von zehn Jahren von 1989 bis 1999 durchgeführt und veränderte das Gesicht der Region.
19 Städte und Gemeinden, eine Reihe von Initiativen und Unternehmen haben über 100 Vorhaben verschiedener Größe konzipiert und realisiert. Einige dieser Projekte entfalten eine mediale Strahlkraft und stehen heute als Beispiel des gelungenen Strukturwandels im öffentlichen Interesse, andere sind »leise« Projekte und haben mit kleinen Eingriffen auf ihr jeweiliges Umfeld gewirkt.
Das Buch stellt die Voraussetzungen, Entstehungsbedingungen und Projekte des Wohnungsbaus der IBA Emscher Park dar und wagt einen Ausblick auf zukünftige Aufgaben des Wohnungsbaus nicht nur im Ruhrgebiet. Die Autoren dokumentieren die 28 Wohnprojekte und stellen ihre Weiterentwicklung seit 1999 sowie ihren aktuellen Entwicklungsstand anhand von Bildern, Karten und Texten dar. Anhand fünf ausgewählter Siedlungen arbeiten sie unterschiedliche Qualitätsmerkmale des IBA Wohnungsbaus heraus und erläutern sie.

 

C. Reicher, T. Schauz (Hg.)
Klartext-Verlag, 2010, 312 S.
zahlr. farb. Abb., Broschur, 29,95 €
ISBN 978-3-8375-0255-8


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Supermärkte und Lebensmitteldiscounter

Wege der Städtebaulichen Qualifizierung

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Selten treffen Profitmaximierung und städtebaulich-planerische Interessen so stark aufeinander wie bei den Marktbauten des Lebensmitteleinzelhandels.
Kleine Lebensmittelmärkte in zentralen Lagen werden durch gesichtslose, immer gleiche „Einkaufskisten“ an auto-orientierten Standorten ersetzt. Als Orte des alltäglichen Einkaufs, als Treffpunkte der Nachbarschaft und Anker für weitere Angebote haben sie jedoch eine große Bedeutung für Ortszentren und Quartiere.
Die Integration von Supermärkten und Lebensmitteldiscountern mit ihrem Stellplatzbedarf in zentralen Lagen stellt Stadtplaner und -gestalter vor große Herausforderungen. Die Forschungsarbeit thematisiert diese Herausforderungen und ergänzt die planerische Diskussion um die Entwicklung der Nahversorgung und der Ortszentren aus städtebaulich-stadtgestalterischer Sicht. Es werden Wege diskutiert, wie sich Lebensmittelmärkte städtebaulich qualitätvoll in zentrale Lagen integrieren lassen.

 

U. Angela (Hg.)
Dortmund, Rohn Verlag, 2009, 336 S.
ISBN 978-3-939486-33-6


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Zukunft Alter
Stadtplanerische Handlungsansätze zur altersgerechten Quartiersentwicklung

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Mit Beiträgen von Gerhard Naegele, Stefan Hochstadt, Hans-Michael Brey, Volker Kreuzer/Tobias Scholz, Hildegard Schröteler-von Brandt, Christa Reicher, Harald Wölter/Ralf Zimmer-Hegemann, Gerhard Krayss/Birgit Ottensmeier, Andrea Berndgen-Kaiser/Runrid Fox-Kämper, Mechthild Sternberg, Marita Gerwin/Martin Polenz/Thomas Vielhaber, Micha Fedrowitz, Claudia Horch/Wolfgang Potratz, Henrik Schumann, Björn Remer/Tim Rosenbohm, Ilka Mecklenbrauck, Peter Höfer, Christa Reicher/Volker Kreuzer/Tobias Scholz

Die Alterung der Gesellschaft wird die Zukunft von Regionen, Städten und Quartieren prägen. Der Planung und Entwicklung altersgerechter Städte und Quartiere kommt eine zentrale Rolle zu, da diese die Führung eines selbständigen, selbstbestimmten und persönlich zufrieden stellenden Lebens im Alter maßgeblich beeinflussen. Dieser Herausforderung durch die demografische Alterung widmet sich die vorliegende Publikation mit Beiträgen von Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis.

Die ersten beiden Teile des Bandes diskutieren die Herausforderungen für die Stadtentwicklung durch die demographische Alterung sowie die Grundlagen einer altersgerechten Stadt- und Quartiersentwicklung. Im dritten Abschnitt des Bandes werden auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen, vom Quartier bis zur Stadtregion, Praxisbeispiele zum altersgerechten Planen vorgestellt. Abschließend erörtern Studien die Voraussetzungen und mögliche Handlungsansätze altersgerechter Stadt- und Quartiersentwicklung in unterschiedlichen Raumtypen.

 

Volker Kreuzer, Christa Reicher, Tobias Scholz (Hg.)
Blaue Reihe Band 130, 2008, 316 Seiten – ISBN 978-3-88211-166-8
24,50 EUR Verkaufspreis, 12 EUR für IfR-Mitglieder

 

 

Internationale Bauausstellung Emscher Park
Die Projekte 10 Jahre danach

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„Die IBA Emscherpark, mitten in Deutschlands größter Industrieregion, war der auf zehn Jahre bemessene Versuch, eine prägnante, von der Industriegeschichte nachhaltig gezeichnete und verwundete Region zu verändern und ihre eine neue Zukunft zu eröffnen.“

Internationale Bauausstellungen haben seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland beispielhafte Projekte der Architektur und Stadtentwicklung einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA Emscher Park) wurde im Ruhrgebiet über einen Zeitraum von zehn Jahren von 1989 bis 1999 durchgeführt und veränderte das Gesicht der Region. 19 Städte und Gemeinden, eine Reihe von Initiativen und Unternehmen haben über 100 Vorhaben verschiedener Größe konzipiert und realisiert. Einige dieser Projekte entfalten eine mediale Strahlkraft und stehen heute als Beispiel des gelungenen Strukturwandels im öffentlichen Interesse, andere sind „leise“ Projekte und haben im Sinne von kleinen Eingriffen auf ihr jeweiliges Umfeld gewirkt.
Dieses Buch dokumentiert die Projekte der IBA Emscher Park und stellt ihre Weiterentwicklung seit 1999 sowie ihren aktuellen Entwicklungsstand anhand von Bildern, Karten und Texten dar.


Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund (Hg.)
Klartext-Verlag, 2008, 304 S.
zahlr. Farbfotos, € 29,90
ISBN 978-3-8375-0055-4

International Building Exhibition Emscher Park
The projects 10 years later
ISBN 978-3-8375-0107-0

The international building exhibitions held in Germany since the beginning of the 20th century have presented exemplary architectural and urban planning projects to an interested public. This book documents the IBA Emscher Park projects, presenting their evolution since 1999 as well as their current development status using images, maps and texts.

Exposition internationale d’architecture et d’urbanisme Emscher Park
Les projets, dix ans après
ISBN 978-3-8375-0106-3

Les expositions internationales d’architecture et d’urbanisme, organisées en Allemagne depuis le début du 20ème siècle, ont présenté, à un public averti, divers projets modèles d’architecture.
Ce livre illustre les projets de l’IBA Emscher Park; il retrace leur évolution depuis 1999 et en dresse un état des lieux au moyen d’images, de cartes et de textes explicatifs.

Branding Center

Über den Einfluss globaler Markenkonzerne auf die Innenstädte

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Global agierende Markenkonzerne errichten immer häufiger Showrooms, Flagship Stores und Firmenmuseen, die ihnen als dreidimensionale Werbung dienen. Vor allem in den Metropolen prägen solche als Branding Center bezeichneten Bauten zunehmend das Stadtbild. Am Beispiel von Projekten der Sony Corporation in Berlin, San Francisco und Tokyo untersucht der Autor, wie die globalen Marketingstrategien der Konzerne und die lokalen planerischen Konzepte bei dieser neuen Form der Stadtproduktion zusammenwirken. Dabei stellt er den Zusammenhang mit dem globalisierungsbedingten Wandel der Produktions- und Konsummuster dar, bestimmt den Stellenwert der imageorientierten Investitionen für die Stadtentwicklung und zeigt die Handlungsspielräume im planerischen Umgang mit den Branding Centern.

 

F. Roost, Branding Center. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Hg.)
Wiesbaden, Vieweg + Teubner, 2008, 269 S.
ISBN 978-3-531-15676-7


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StadtPerspektiven

Positionen und Projekte zur Zukunft von Stadt und Raum

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Demographische und ökonomische Transformationsprozesse verändern die gebaute und soziale Realität urbaner und landschaftlicher Räume. Sie bewirken auch eine veränderte Wahrnehmung und Bedeutung dieser Räume. Wie diese Veränderungen das Planen und Bauen beeinflussen werden, ist derzeit nur begrenzt absehbar. Um dennoch aktiv zu planen, ist es wichtig, die veränderte Wahrnehmung und neue, zukunftsweisende Wege der Gestaltung von Städten und Landschaften zu diskutieren.

 

C. Reicher, S. Edelhoff, P. Kataikko, L. Niemann, T. Schauz, A. Uttke (Hg.)
Stuttgart/Zürich, Karl Krämer Verlag, 2007, 348 S.
zahlr. farb. Abb., Karl Krämer
ISBN:
978-3782811439
Best.-Nr. 117175


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Kinder_Sichten

Städtebau und Architektur für und mit Kindern und Jugendlichen

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Christa Reicher, Silke Edelhoff, Päivi Kataikko, Angela Uttke und die LBS-Initiative Junge Familie (Hg.):
Kinder sehen Stadt anders als Erwachsene. Sie haben andere Bedürfnisse an die gebaute Umwelt, die aber von Erwachsenen gebaut und gestaltet wird.
Wir müssen uns als Planer und Architekten für verbesserte Bedingungen für Kinder und Jugendliche einsetzen. Dies setzt voraus, dass wir mehr darüber wissen, über welche Fähigkeiten und Ansichten sie verfügen und wie diese in die Planung zu integrieren sind. Dazu müssen wir ihre Bedürfnisse kennen und sie selbst zu Wort kommen lassen – denn wer wäre ein besserer Experte dafür als die Kinder und Jugendlichen selbst? Zugleich müssen wir ihnen die Möglichkeit geben, ein Verständnis für die funktionalen und ästhetischen Zusammenhänge von Stadt und Architektur zu entwickeln, damit sie sich konstruktiv in die Gestaltung der gebauten Umwelt einbringen können.
Das vorliegende Buch vermittelt dazu Erkenntnisse, stellt Erfahrungen vor und zeigt mögliche Wege auf, um „Kinder_Sichten“ in die Gestaltung der Umwelt einzubeziehen.

The book includes an English Abstract:

Children’s_Perspectives

Children have different perspectives on cities than adults. They have different needs in the built environment which, nevertheless, gets built and designed by adults.As planners and architects we have to stand up for better living conditions for children and teenagers. We also have to learn more about their abilities and opinions and how they can be integrated into planning. Therefore, it is necessary to know their needs and to listen to them. Who else could be an expert if not the children and teenagers themselves? At the same time we have to offer them the opportunity to understand the functional and aesthetic links between city and architecture. We have to enable them to participate in designing and deciding on the built environment.
This book gives insights, presents experiences, and shows possible ways of integrating “Children’s_Perspectives” on designing the built environment.

 

C. Reicher, S. Edelhoff, P. Kataikko, A. Uttke und die LBS-Initiative Junge Familie (Hg.)
Troisdorf, Bildungsverlag EINS, 2007, 224 S.
ISBN: 9783427-998716
Bestellnummer: 99871

Verlag Praxiswissen

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Die Logistikbranche wird als "Hoffnungsträger" einer derzeit eher verhaltenen wirtschaftlichen Dynamik gesehen. Mit der Ansiedelung von Logistikbetrieben und der damit verbundenen Schaffung neuer Arbeitsplätze geht eine Skepsis der Planer einher. Starke Flächeninanspruchnahme, steigende Lärm- und Verkehrsbelastungen dämpfen die "Logistikeuphorie". Wie lassen sich die Raumansprüche von Logistikbetrieben und die unternehmerischen Anforderungen an Logistikstandorte einerseits sowie die Raumverträglichkeit dieser Standortentwicklungen andererseits in Einklang bringen? Die Fachtagung "Städtbau und Logistik 2006" gibt Antworten auf diese Frage.

U. Clausen, C. Reicher (Hg.)
Dortmund, Verlag Praxiswissen, 2006, 129 S.
ISBN 3-89957-044-8
ISBN: 978-3-89957-044-1

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Laboratorium Emscher Park Städtebauliches Kolloquium zur Zukunft des Ruhrgebietes

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Die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park hat von 1989 bis 1999 Impulse für den ökologischen, ökonomischen und städtebaulichen Umbau im nördlichen Ruhrgebiet gesetzt. Als Werkstatt für die Zukunft von Industrieregionen initiierte die IBA eine projektorientierte Bau- und Planungskultur, die international beispielhaft für die Bewältigung von Strukturkrisen ist. Mit Abschluß der IBA Emscher Park ist eine kritische Bilanz zu ziehen: Wie sind die Strategien der IBA zu bewerten? Sind die Erfahrungen der IBA Emscher Park auf andere Regionen übertragbar? Welche neuen Ansätze gibt es dort? Was folgt nach der IBA? Welche neuen Orientierungen ergeben sich für die Raumplanung? Das Städtebauliche Kolloquium hat sich diesen Fragen gewidmet und Gäste aus Wissenschaft und Praxis, Politik und Kultur zum Gespräch eingeladen. Veranstalter des Städtebaulichen Kolloquiums ist das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Fakultät Raumplanung an der Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Architektur der Fachhochschule Dortmund.
Der Band enthält Beiträge folgender Autor/innen: Henry Beierlorzer, Hermann Bömer, Wolfgang Christ, Hans-Dieter Collinet, Karl-Heinz Cox, Karl Ganser, Tomas Grohé, Roland Günter, Urs Kohlbrenner, Utz Ingo Küpper, Rolf Kuhn, Klaus R. Kunzmann, Ted Kupchevsky, Detlef Kurth, Brigitte Pawlik, Franz Pesch, Manfred Sack, Matthias Sauter, Rudolf Scheuvens, Michael Schwarze-Rodrian, Helmut Segger, Klaus Selle, Kunibert Wachten, Maria T. Wagener, Manfred Walz, Michael Wegener, Peter Zlonicky und Christoph Zöpel.

 

D. Kurth, R. Scheuvens, P. Zlonicky (Hg.)
Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Blaue Reihe, Band 99
, 1999, 175 S.
ISBN 3-88211-120-8



Städtebau … dem Ort, der Zeit, den Menschen verpflichtet!

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“Städtebau muss dem Ort, der Zeit und den Menschen verpflichtet sein. Städtebau braucht kein fixiertes Leitbild, sondern Offenheit für mögliche Zukünfte in einer sozialen und ökologischen Verantwortung für die Stadt. So wie sie ist.”
(Peter Zlonicky)

Dieses Verständnis von Städtebau prägte das Städtebauliche Kolloquium an der Universität Dortmund. Referenten der langjährigen Veranstaltungsreihe geben in diesem Sammelband aus unterschiedlichen Blickwinkeln Einschätzungen und Antworten auf Fragen wie: Welche Kontinuitäten und Brüche prägen die Stadtentwicklung? Welche Leitbilder wirken fort, welche sind zum Dogma erstarrt? Was zeichnet die aktuelle Städtebaupolitik aus? Welche Projekte sind beispielhaft? Welche Perspektiven eröffnen sich für den Städtebau im 21. Jahrhundert? Der Band enthält Beiträge von vierzig Autorinnen und Autoren aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Kultur.


I. Kistella, D. Kurth, M. T. Wagener (Hg.)
Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Blaue Reihe, Band 100, 2000, 306 S.
ISBN 3-88211-122-4



Nebeninhalt