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2020

NUR ONLINE via ZOOM I BEWEGUNG IN DER STADT: Mobilität und Denkmalpflege I Jahrestagung der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege 2020

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26.10.2020 – Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir bitten um Ihr Verständnis für die kurzfristige Absage der Präsenz-Veranstaltung.
Dennoch wollen wir unsere Veranstaltung wie geplant am 29.10.2020 gemeinsam mit Ihnen in einem digitalen Format umsetzen.

Unten lassen wir Ihnen den Zugangslink und die entsprechenden Informationen zukommen.

Die Mobilität steht vor einem radikalen Umbruch. Die anstehenden Veränderungen haben einen großen Einfluss auf den baulichen Bestand und die öffentlichen Räume. Jahrhundertelang war Mobilität von Menschen nur der privilegierten Oberschicht vorbehalten.
Dies änderte sich mit der Industrialisierung, die den massenhaften Transport der Arbeiterschaft zu den großen Industrien erforderte, zuerst vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Straßenbahnen, die erste infrastrukturelle Zäsuren in der kleinteiligen mittelalterlichen Stadt hervorriefen und gleichzeitig Verbindungslinien ins Umland schufen. Die dafür gebauten Trassen und ihre spätere Verlegung in Hochlage segmentierten die sich immer weiter ausdehnenden Stadtquartiere.
Seit der Erfindung des Ottomotors verlagerte sich die Mobilität zunehmend auf den motorisierten Individualverkehr. Die autogerechte Stadt war das alles dominierende Leitbild der Moderne, vor allem im Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Auto mit seinen raumgreifenden Erfordernissen für den fließenden und ruhenden Verkehr legte sich wie eine Folie über den gesamten Stadtkörper bis in seine feingliedrigsten Elemente. Mit der Klimakrise ist die sich immer weiter ausdehnende individuelle Mobilität in die Kritik geraten. Ein Paradigmenwechsel hin zu Entschleunigung und weniger schädlichem Autoverkehr in den Innenstädten eröffnet neue Chancen für den öffentlichen Raum und eine Renaissance des Stadterlebnisses.

Die diesjährige Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege stellt Fragen, wie sich verändertes Mobilitätsverhalten auf das Stadtgefüge auswirkt,
welche neuen Qualitäten von Stadträumen und Nutzungsformen gewonnen werden können, aber auch wie mit den überkommenen Verkehrsbauten umzugehen wäre.

Thema:
Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege „BEWEGUNG IN DER STADT – Mobilität und Denkmalpflege“

Uhrzeit:
29.Okt.2020 ab 09:00 AM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten:
https://rwth.zoom.us/j/95888343799?pwd=VFRlSG1JNCt1d1EvMlAvNDFHVmZzQT09

Meeting-ID:
958 8834 3799

Kenncode:
195033

 

Städtebau im Dialog - Dritte Folge: Interview mit Laura Spinadel, Max Rudolph und Andreas Putlitz

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21.10.2020 – In unserer letzten Folge zur digitalen Stadt haben wir gleich mehrere Gäste. Wir wollen mit Start-Ups sprechen, die Tools und Ideen für eine digitale Stadt der Zukunft entwickelt haben. Dazu sind Max Rudolph vom Berliner Büro Form Follows You, Andreas Putlitz von Bottom-Up City aus Dortmund und Laura Spinadel vom Büro BOA aus Wien bei uns. Alle arbeiten mit ihren Produkten und Dienstleistungen an einer Verbesserung von Stadtentwicklungsprozessen mit digitalen Tools und wir haben festgestellt, dass es dabei doch sehr unterschiedliche Blickwinkel gibt.
Wir haben wir über Aufwertungsprozesse in Quartieren gesprochen und wie auch die Pionieren zukünftig vom „Kreuzberg-Effekt“ profitieren sollen, über die Rolle der Planenden in einer sich digitalisierenden Welt und zum Schluss sogar über kindliches Denken bei der Entwicklung von Zukunftsvisionen.

 

Städtebau im Dialog - Zweite Folge: Interview mit Markus Ewald

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30.09.2020 – Unser heutiger Gast heißt Markus Ewald und ist seit vielen Jahren Stadtplaner im Büro Urbanista aus Hamburg. In diesem Kontext hat er sich intensiv mit dem Thema Online-Beteiligung auseinandergesetzt und zahlreiche Planungen begleitet.
Markus hat uns beschrieben, dass Onlinetools zur Beteiligung in der Stadtentwicklung eigentlich gar kein besonders neues Phänomen sind, aber gerade viele Klein- und Mittelstädte erst jetzt den Zugang dazu finden. Und wir haben über die Konsequenzen der aktuellen Corona Krise auf die Innenstädte gesprochen und was das konkret für seine Heimatstadt Bremerhaven bedeutet.

 

Otto-Borst-Preis 2021

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30.09.2020 – Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e. V. lobt hiermit zum neunten Mal den
Otto-Borst-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus.
Der Name des Preises erinnert an den Historiker Prof. Dr. Otto Borst (1924-2001),
Gründer des Netzwerks und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift Forum Stadt, vormals Die alte Stadt.

 

Studium Fundamentale Modul 24_EXKURSIONEN

10.09.2020 – Städtebauliche Exkursionen in der Woche vom 26.10. bis 30.10.2020 (jeweils ganztägig)

Dozent:
Peter Empting I Architekt und Stadtplaner (Lehrbeauftragter, Fakultät Raumplanung, TU-Dortmund)

Studium Fundamentale (Modul 24 – BSc Raumplanung) im Wintersemester 2020/21
Anmeldung ab 21.09.2020 per E-Mail an das Sekretariat des
Fachgebiets Städtebau und Bauleitplanung (stb.rp@tu-dortmund.de)

 

Städtebau im Dialog - Erste Folge: Interview mit Prof. Dr. Gesa Ziemer

Prof. Dr. Gesa Ziemer

30.06.2020 – Die erste Folge unseres Podcasts Städtebau im Dialog ist online! Unser heutiger Gast heisst Gesa Ziemer. Sie leitet das City Science Lab in Hamburg, eine Kooperation mit dem MIT Media Lab in Cambridge/USA, das über die Zukunft der Städte (mit Schwerpunkt Digitalisierung) forscht. Gesa Ziemer ist Professorin für Kulturtheorie und hat damit weniger einen technischen Blick auf die digitale Stadt sondern, beschäftigt sich u.a. mit digitaler Partizipation und wie digitale Daten dabei helfen können komplexe Entscheidungen der Stadtplanung zu vereinfachen.