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02.07.2019 - Städtebauliches Kolloquium I MISCHUNG UND MAßSTAB I Hybride. Mischung in Gebäuden

Ort: TU Dortmund, Rudolf Chaudoire Pavillon
Zeit: Dienstag, 02.07.2019, 18.00 Uhr

HYBRIDE. MISCHUNG IN GEBÄUDEN

Als „Hybride“ werden große Gebäude bezeichnet, in denen Funktionen und Personen gemischt und in Kontakt gebracht werden, um "Urbanität im Inneren" zu erzeugen. Während stadtähnliche Großbauten aus den 1960er und 70er Jahren gegenwärtig stark in der Kritik stehen, werden in den Metropolen Asiens neue Mixed-Use-Komplexe errichtet, die die in Europa gewohnten Maßstäbe noch deutlich übersteigen. Welche Potenziale und Herausforderungen liegen in diesem städtebaulichen Konzept?

STB-Kolloquium-SoSe19_Hybride Mischung in Gebäuden-web

 

MISCHUNG UND MAßSTAB
 
Die „gemischte Stadt“ – das ist ein Grundkonsens, auf den sich gegenwärtig Architekten und Stadtplaner aller Couleur einigen können.
Die „Kreuzberger Mischung“, in den 1970er Jahren im Vorfeld der Berliner IBA als Kampfbegriff geprägt, ist längst zu einem allgemein anerkannten Vorbild avanciert.
Mischen sollen sich einerseits Funktionen, wenn – in Abkehr vom modernistischen Leitbild der funktionsgetrennten Stadt – im selben
Quartier gewohnt und gearbeitet werden kann. Man geht außerdem davon aus, dass Urbanität nicht nur durch Funktionsmischung,
sondern auch durch die Mischung von Menschen verschiedener sozialer Schichten, Herkunft etc. entsteht.
Gleichgültig was oder wer gemischt werden soll: wenn wir die physikalische Metapher ernst nehmen, erzeugt das Mischen immer ein
gewisses Maß an Unordnung.
Der erwünschten Unordnung, wie man sie bewerten soll und wie man sie herstellen kann – diesen Fragen möchten wir in diesem
Semester nachgehen. Das räumliche Mischen soll auf verschiedenen Maßstabsebenen untersucht werden: vom einzelnen Bauwerk
über das Quartier bis hin zur Gesamtstadt.

 

HYBRIDE. MISCHUNG IN GEBÄUDEN
DIENSTAG, DEN 02.07.2019 UM 18 UHR

Als „Hybride“ werden große Gebäude bezeichnet, in denen Funktionen und Personen gemischt und in Kontakt gebracht werden,
um "Urbanität im Inneren" zu erzeugen. Während stadtähnliche Großbauten aus den 1960er und 70er Jahren gegenwärtig stark
in der Kritik stehen, werden in den Metropolen Asiens neue Mixed-Use-Komplexe errichtet, die die in Europa gewohnten Maßstäbe
noch deutlich übersteigen. Welche Potenziale und Herausforderungen liegen in diesem städtebaulichen Konzept?


Designing Cities within Cities
M.Sc. Dipl.Ing. Astrid Piber, Partner bei UNStudio, Amsterdam


Dicht und komplex. Das Ihmezentrum in Hannover
Dr.-Ing. Arch. Karen Beckmann, RMA Architekten, Hannover


Moderation: Dr.habil. Sonja Hnilica

 

Download Flyer:

MISCHUNG UND MAßSTAB I Hybride. Mischung in Gebäuden

 

***

GEMISCHTE QUARTIERE
DIENSTAG, DEN 04.06.2019 UM 18 UHR

Sozial gemischte Quartiere sind ein Idealbild in Stadtentwicklungsprogrammen zahlreicher (europäischer) Länder. Angesichts von
Gentrifizierungsprozessen einerseits sowie der sozialen Distanz zwischen im Quartier zusammenlebenden unterschiedlichen sozialen
Gruppen andererseits, werden im Rahmen der Veranstaltung die Ambivalenz des Mischungsparadigmas beleuchtet und
Gelingensbedingungen für soziale Mischung diskutiert.


Gentrifizierung – gesellschaftliche Ursachen und Auswirkungen in den Quartieren
Dr. Jan Üblacker, FGW Düsseldorf


Soziale Mischung – Begegnungen und Interaktionen im Quartier
Dipl.-Geogr. Isabel Ramos Lobato, ILS Dortmund


Diskussion:
Dipl.-Soz. Volker Kersting, ZEFIR/RUB
(vormals Stadt Mülheim an der Ruhr) 


Moderation: Prof. Dr. Stefan Siedentop

 

Download Flyer:

MISCHUNG UND MAßSTAB I Gemischte Quartiere

 

 

 

MISCHUNG IN DER STADT
DIENSTAG, DEN 14.05.2019 UM 18 UHR

In Stadtentwicklungskonzepten, gesamtstädtischen Entwicklungsstrategien und Leitbildern integrierter Prozesse zur Zukunftsfähigkeit der Stadt
ist Mischung ein leitendes Thema - Mischung von Nutzungen, Menschen, Typologien, gebauter und gelebter Eigenarten.
Alle wollen Mischung, doch welcher Mix ist an welchen Orten in der Stadt grundsätzlich möglich? Wie hat sich das Verständnis für gemischte
Strukturen gewandelt, und wie können wir heute den Grad an gemischten Strukturen planerisch steuern und gestalten?


Die Geschichte der Mischung
Prof. Dr. habil. Nikolai Roskamm, FH Erfurt

Die neue Baunutzungsverordnung - eine Chance für mehr Nutzungsmischung?
Prof.’in Dr.-Ing. Johanna Schoppengerd, Hochschule Osnabrück

Neue Mischung in der Stadt - aus der Not eine Tugend machen
Thomas Berger, Abteilung Stadtplanung, Stadt Lünen

Moderation: Dr. Ilka Mecklenbrauck

 

Download Flyer:
MISCHUNG UND MAßSTAB I Mischung in der Stadt

 

 

 

Jede Veranstaltung wird von der AKNW mit zwei Unterrichtsstunden der Fachrichtungen Architektur,
Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für Kammermitglieder anerkannt.

 

VERANSTALTUNGSORT:

TU DORTMUND, RUDOLF-CHAUDOIRE-PAVILLON,
CAMPUS SÜD, BAROPER STRAßE 297, 44227 DORTMUND

TU Dortmund, Fakultät Raumplanung,
Fachgebiet Städtebau und Bauleitplanung
www.staedtebauleitplanung.de

Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH ILS,
Dortmund | www.ils-forschung.de